Kino: Sacco und Vanzetti

25. September 2017
19:00

Peter Millers Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der beiden italienischen Migranten und Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti, die 1920 in den USA wegen Mordes angeklagt und – nach einem voreingenommen und fragwürdigen Prozess – am 23. August 1927 in Boston hingerichtet wurden. Ihr Leidensweg wurde zum Symbol für den bigotten und intoleranten Umgang mit Migranten und Dissidenten in Amerika. Millionen Menschen auf dem gesamten Globus protestierten seinerzeit für Ihre Sache, und heute, 90 Jahre später, wirkt ihre Geschichte immer noch nach – in Zeiten, in denen bürgerliche Freiheiten und Rechte von Migranten wieder unter Beschuss sind.
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Audio: Democracy or Freedom? CrimethInc. ex-Workers’ Collective

What’s the difference between democracy and anarchy? Today, the failings of the political system are obvious enough. But is the problem too little democracy, or too much?

From the Democratic People’s Republic of Korea to David Graeber and Noam Chomsky, nearly everyone claims to be democratic. In this provocative presentation, we will discuss what ties all these different understandings of democracy together and what sets anarchism apart. Reviewing how the movement of the squares, Occupy, Nuit Debout, and
other recent upheavals have been shaped by democratic rhetoric and practices, we will consider other ways to understand what we are doing together when we make decisions.

This discussion builds on a series exploring the anarchist critique of democracy, recently published by CrimethInc.

http://www.crimethinc.com/blog/2016/03/16/series-the-anarchist-critique-of-democracy/

http://crimethinc.com/texts/r/democracy/
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Audio: Vortrag zur Geschichte des Anarchismus in Dortmund

Die Aufnahme hat leider ein Rauschen im Hintergrund und bricht gegen Ende des Vortrags nach über 2 Stunden ab. Wir haben uns dennoch dazu entschieden den Beitrag online zu stellen, da wir ihn für sehr Wertvoll halten.

Andreas Müller (Geschichtswerkstadt Dortmund) geht in dem Vortrag in groben Zügen den anarchistischen Spuren der letzten hundert Jahre in unserer Stadt nach: ihr Einfluß unter den Bergarbeitern nach dem Sozialistengesetz und ihre „Propaganda der Tat“, ihre anarchosyndikalistischen Aktivitäten vor dem 1. Weltkrieg und dem Massenzulauf zu anarchistischen Gruppen am Anfang der Weimarer Republik – allein in der Freien Arbeiter Union waren in Dortmund etwa 20.000 Menschen organisiert. Auch ihre kulturellen Bestrebungen konnten sich sehen lassen: freie Sängerbünde, Kinder- und Jugendgruppen, Frauenbünde zur Organisierung der Hausfrauen, Sexualberatungsgruppen, sportliche Vereinigungen, sogar eine „Freie Schule“ existierte für kurze Zeit in Mengede. Doch nicht nur die Organisationen, die sich für ihre freiheitlichen Überzeugungen stark gemacht haben, sollen vorgestellt werden.
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Audio: Interview mit zwei Besetzer*innen der Hernerstraße 131 in Bochum

In dem Interview gehen zwei Besetzer*innen der Hernerstraße 131 in Bochum auf die Hintergründe und den aktuellen Stand der Aktion ein. Anmerkung zum Audio: In der Einleitung sagen wir das, dass Haus seit dem 20.5. besetzt ist, natürlich ist es bereits seit dem 19.5. besetzt!

Alle Audios von uns findet ihr unter: http://agdo.blogsport.eu/radio
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