Zugtreffpunkt zur Revolutionären Vorabenddemo in Bochum & den Antifaschistischen Protesten am 1. Mai in Dortmund

Am 1. Mai wollen Neonazis in Dortmund-Germania aufmarschieren. Gegen den Aufmarsch wird es eine Demonstration in unmittelbarer Nähe geben. Bereits am Vorabend findet in Bochum eine Revolutionäre Vorabenddemo statt. Im folgenden Informationen zur gemeinsamen Anreise.


Am 30.04. Treffen wir uns um 18:00 Uhr am Hauptbahnhof (Nordausgang) zur gemeinsamen Anreise nach Bochum. Die Demonstration beginnt um 19:00 am Hauptbahnhof Bochum und dann ab in den anarchistischen Block.

Am 01.05. Treffen wir uns um 13:30 Uhr am S-Bahnhof Stadthaus zur Anreise nach Dortmund-Germania. Die Demonstration soll dort um 14:00 am Bahnhof beginnen.

Übersicht und Aufruf zum anarchistischen 1. Mai

Aufruf: Den AFD Parteitag am 22.4. in Köln verhindern!

Als organisierte Anarchist*innen stimmen wir in den Ruf, den AFD Parteitag am 22.04. in Köln zu verhindern ein. Beteiligt euch an den Blockaden und kommt in den anarchistischen Block auf der Großdemonstration!

Die falsche Alternative: Lügenpartei AfD

Vielen Menschen erscheint die AFD als Alternative. Eine Partei die angeblich Politik „für den kleinen Mann“ macht. Doch die Realität ihres Programms spricht Bände. Eine Alternative ist die AfD nur für jene, denen die momentanen kapitalistischen Verhältnisse noch nicht rassistisch, patriarchal und ausbeuterisch genug sind. Bei HartzVI und der Rente will sie ein Zwei-Klassensystem schaffen, das jene benachteiligt, die länger erwerbslos sind. Sie verspricht zahlreiche Steuererleichterungen für die Menschen, aber gleichzeitig einen Erhalt des „Sozialstaates“. Die klassische Lüge der Parteien. Es soll Unterstützung für bestimmte Arme und die Mittelschicht geben, obwohl der Staat weniger einnimmt. Denn die AfD ist für eine Abschaffung der Erbschaftsteuer und gegen die Reaktivierung der Vermögenssteuer, davon profitieren fast nur Reiche. Insgesamt also ähnliche Lügen wie bei anderen Parteien, nur als vermeintliche Alternative verpackt, mit dem Versuch die Armen und Absteigenden untereinander noch mehr zu spalten als die anderen Parteien es eh schon tun. Spätestens nach den nächsten Wahlen werden sie also den reaktionärsten Flügel der Parteien bilden, die im Parlament relevant sind.
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anarchistischer 1. Mai 2017 im Ruhrgebiet – der Freiheit entgegen!

Nicht mit den bestehenden Verhältnissen einverstanden zu sein, sollte immer auch heißen, sich Gedanken über Alternativen zu machen. Damit eine andere Gesellschaft möglich wird, müssen wir diese Ideen entwickeln.

Wie können Beziehungen aussehen, die auf Gleichwertigkeit statt Unterwerfung beruhen?
Wie können wir die Institutionen und Bewegungen zu Fall bringen, die uns unterwerfen?
Die Antworten oder die neuen Fragen, welche sie eröffnen, werden wir nicht in der Vereinzelung dieser Gesellschaft finden, sondern nur im gemeinschaftlichen Handeln. Dazu werden wir rund um den 1. Mai einige Gelegenheit schaffen.
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CrimethInc.: Von der Demokratie zur Freiheit

FINALE PDF VERSION

"Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. George Bush hat sich auf sie berufen, um die Invasion in den Irak zu rechtfertigen; Obama gratulierte den Rebellen vom Tahrir-Platz, dass sie sie nach Ägypten brachten und Occupy Wall Street behauptete, ihre reinste Form heraus destilliert zu haben.

Von der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch.Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie. Seit der Jahrtausendwende haben wir eine Vielzahl neuer Bewegungen gesehen, die versprachen, echte Demokratie zu verwirklichen, im Gegensatz zu den scheinbar demokratischen Institutionen, die sie als ausschließend, einschränkend und entfremdend bezeichneten. Gibt es einen roten Faden, der all diese verschiedenen Formen von Demokratie verbindet? Welche von ihnen ist die wahre Demokratie? Kann eine von ihnen die Inklusivität und Freiheit bringen, die wir mit dem Wort verbinden?“ – Von der Demokratie zur Freiheit

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Soliaktion für die Freiheit der Politischen Gefangenen in Belarus am 25. März Dortmund

Soliaktion für die Freiheit der Politischen Gefangenen in Belarus am 25. März Dortmund from AFRR on Vimeo.

In den letzten Wochen gab es in dem diktatorisch geführtem Belarus die größten Proteste seit Jahrzenten. Grund hierfür ist die Einführung eines neuen Gesetze welches besagt, dass jede Person, die für mehr als 6 Monate im Jahr nicht arbeitet eine „Steuer“ an den Staat bezahlen muss um den „Sozialstaat“ zu finanzieren – kostenlose Gesundheitsversorgung und Bildung. Die Summe ist für viele sehr hoch – 180 € im Jahr, bei einem Durchschnittsgehalt von 200-300€, abhängig von der Region im Land.

Im Zuge der Proteste hat der Diktator Lukaschenko zugesagt, dass das Gesetz für ein Jahr aus zu setzen ist. Die Proteste allerdings gehen weiter, vielen geht es mit nichten nur um dieses Gesetz. Tausenden geht es um die Absetzung Lukaschenkos! Die Repression des Staates lässt nicht auf sich warten, momentan sind über 160 Journalist*innen, Anarchist*innen, Oppositionspolitiker*innen und Menschen die an den Demonstrationen teilgenommen haben verurteilt zu Geldstrafen oder kurzzeitigen Gefägnisstrafen. Die Zahlen steigen täglich.

Wichtig zu betonen ist, dass die Proteste von den Menschen von unten und nicht durch irgendwelche Parteien getragen werden. Die stattfindenden Demonstrationen sind alle vom Regime als Illegal erklärt worden, aber die Menschen fragen nicht nach Erlaubnis, sie nehmen sich die Straße!


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