Offener Brief an die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) von der anarchistischen Gruppe Dortmund

Sehr geehrte Damen und Herren,

ihr habt uns in eurer neuen Broschüre „Antideutsche“ – links blinken, scharf rechts abbiegen…“ auf Seite 12 ein paar Zeilen gewidmet. Es freut uns, dass ihr auf diese Weise ein wenig Werbung für unsere Gruppe macht und uns Gelegenheit gebt, einige unserer Gedanken etwas auszuführen.
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Warum bist du zufrieden mit deinem Job?!

Letzten Montag führten wir nach längerer Pause Mal wieder unsere Aktion gegen Lohnarbeit am Dortmunder Hbf durch. Ab 6.30 Uhr bis 9.00 Uhr morgens verteilten Aktive der Anarchistischen Gruppe Dortmund geschmierte Brötchen und Café zum Wochenanfang. Der Stand wurde wie auch bei früheren Umsetzungen der Aktion gut angenommen und es entstanden diverse Gespräche. Wie immer führten wir den Stand ohne Anmeldung durch, was auch dieses Mal zu keinen Problemen führte. Um 6.30 Uhr am Bahnhof zu stehen, heißt bereits um 5.00 Uhr sich zum Brötchen schmieren zu treffen. Auch wenn die Aktion anstrengend ist und Aktive von uns nach dem Stand direkt selbst zur Arbeit oder Uni aufbrechen müssen, ist sie jedes Mal aufs neue eine bereichernde Erfahrung. Entfaltet Aktivitäten, um mit den Menschen über Lohnarbeit ins Gespräch zu kommen!


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Anarchistische Wanderung in Haltern am See

“Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu”

Leider ist dieses Zitat von Jürgen Wegmann recht treffend für unsere Wanderung in die Westruper Heide am Sonntag. Doch der Reihe nach: Der Tag begann trüb und kalt, im Verlauf des Vormittags klarte es aber auf und auch die Temperaturen wurden angenehmer. Ideales Wetter also für einen Tag im Freien. Auch am Treffpunkt fanden sich alle Menschen wie geplant ein und der Zug fuhr pünktlich los. Beim Umstieg in Wanne-Eickel waren wir dann leider nicht in der Lage, einfach in den bereitstehenden Zug einzusteigen. So hatten wir eine halbe Stunde Zeit in Wanne-Eickel die Sonne zu genießen. Infolgedessen kamen wir eine Viertelstunde zu spät zum Treffpunkt in Haltern. Hier warteten auch schon 2 weitere Menschen, die sich unserer Gruppe anschlossen, sodass wir die bisherige Rekordteilnehmer*Innenzahl von 12 Menschen erreichen konnten.


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Bericht und Stellungnahme zur kritischen Intervention auf der Demo gegen das Polizeigesetz in Dortmund

Am 6. Oktober demonstrierten 400-500 Menschen gegen das neue Polizeigesetz in Dortmund. Als Anarchistische Gruppe Dortmund zusammen mit der Anarchistische Bewegung Hamm nahmen wir als kleiner Block an der Demo teil.

Den inhaltlichen Schwerpunkt legten wir natürlich auf die Kritik am Polizeigesetz, fanden es aber auch notwendig, Kritik an dem starken autoritär-kommunistischen Einfluss auf der Demonstration zu üben. Die Kritik wurde vor allem durch ein Transpi, einige Parolen und einen Redebeitrag geäußert.

Bei der Zwischenkundgebung verlor die Demonstration deutlich an Stärke, da insbesondere der große BVB-Fanblock sich verabschiedete. An dieser Stelle machten wir uns nach unserem Redebeitrag auch auf den Nachhauseweg.


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Bericht einer Anarchistin vom Wochenende im Hambacher Forst

Passend zum Rodungsstopp bei der Hambacher Forst Besetzung veröffentlichen wir nun den ersten Teil eines Berichtes einer unserer Aktiven, welcher zuerst in der aktuellen Gaidao (https://fda-ifa.org/) erschienen ist. Lest mal rein der Bericht gibt einen guten Eindruck aus erster Hand über die Kämpfe die vor Ort stattfinden, auch wenn der Text zeitlich mittlerweile ein bisschen veraltet ist und einige erwähnte Orte in dem Text bereits geräumt sind.

Bericht einer Anarchistin vom Wochenende im Hambacher Forst

Aktivist*innen aus der anarchistischen Gruppe Dortmund (agdo) machten sich zusammen mit Freund*innen der antifaschistischen Tierbefreier*innen auf in den Hambacher Wald.

Tag 1
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400 bei Antifa Demo in Hamm – Bullen prügeln Nazikundgebungen in Dortmund durch!

Der 3. Oktober war dieses Jahr ein sehr ereignisreicher Tag. Zur diesjährigen Antifa Demonstration in Hamm unter dem Motto “Von Rechtsruck bis Nazistrukturen – Wie kalt soll es noch werden?” kamen rund 400 Menschen. Wir waren mit einem anarchistischen Block bestehend aus circa 40 Genoss*innen am Start. Ziel war es hier vor allem die neue “Anarchistische Bewegung Hamm” tatkräftig zu unterstützen. Mit dieser gelungenen ersten Zusammenarbeit konnte der Beginn anarchistischer Präsenz in Hamm gut aufgezeigt werden. Die Hammer Nazis waren dieses Jahr vergleichsweise zurückhaltend, so wurde lediglich versucht Fotos/Videos von der Demonstration zu machen und eine kleine Gruppe von 7 Faschisten beobachtete die Demo aus sicherer Entfernung von ihrem sogenannten “Nationalen Zentrum” aus. Mit 400 Menschen war die Demo wirklich top besucht und durch ein breites Spektrum getragen.


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