Diskussionsveranstaltung: Eine herrschaftskritische Perspektive auf den Nahostkonflikt?

22. Juni 2018
19:00


Die Veranstaltung findet am 22.06.18. ab 19 Uhr im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, Dortmund statt!

Durch die jüngsten blutigen Auseinandersetzungen am Grenzzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen ist der Nahostkonflikt erneut ins Blickfeld der Medienöffentlichkeit geraten. Kaum eine internationale Auseinandersetzung scheint so festgefahren wie der Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser*innen, die sich mittlerweile seit über 70 Jahren feindlich gegenüber stehen. Angesichts der verhärteten Fronten stellt sich die Frage: Kann es hier überhaupt eine herrschaftskritische Perspektive geben, die am Ziel der Abschaffung jeder Unterdrückung des Menschen durch den Menschen orientiert ist, das Anarchist*innen anstreben? Wenn ja, wie könnte diese aussehen? Oder ist momentan nur eine mehr oder weniger schlechte Verwaltung des status quo möglich?

Ausgehend von dem Gründungsmanifest der Gruppe „Gaza Youth Breaks Out“ möchten wir über die Lage im Gazastreifen, die Einschätzung der Konfliktparteien und mögliche Auswege aus dem Dilemma diskutieren.

Vortrag: Nihilismus, Existentialismus und Sozialismus im Kontext

30. Mai 2018
19:00

Nihilismus, Existentialismus und Sozialismus – drei philosophische
Strömungen, die ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert haben. Wie haben sie
sich im Verhältnis zueinander entwickelt? Wo reiben sie sich aneinander,
wo ergänzen und begründen sie einander? Welche Rolle räumen sie jeweils
der Utopie und der Freiheit ein? Wie hat die gemeinsame Entwicklung
dieser Denkformen das moderne anarchistische Denken geprägt, wie können
sie es heute noch bereichern? Bringen wir ein wenig Licht in das Dunkel
der Begriffe.

Philosophiehistorische Schlaglichter von Alex E. Wolf

Am 30.05. ab 19 Uhr im Anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon, Scharnhorststr. 50.

Anarchistisches Kennenlerntreffen: Was tun gegen den Rechtsruck?

13. Mai 2018
15:00

Wahlerfolge der AfD, Aufmärsche von Pegida und Co, Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, zunehmende öffentliche Stimmungsmache Migrant*innen, die für verschiedene soziale Probleme wie Kriminalität und Wohnungsknappheit verantwortlich gemacht werden – es ist unübersehbar, dass wir gegenwärtig einen gesellschaftlichen Rechtsruck erleben. Diese Entwicklung ist ein internationales Phänomen: ob Trump, Erdogan, Putin oder Victor Orbán in Ungarn – in immer mehr Ländern gewinnen autoritäre Führungsfiguren an Macht. Allenthalben sind Ideologien im Aufwind, die angesichts der schärfer werdenden Widersprüche des weltweiten Kapitalismus eine Rettung in der Stärkung des Nationalstaats, im Ausschluss von „Fremden“ und in der Wiederbelebung traditioneller Familien- und Geschlechtervorstellungen sehen.
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Kultureller Abend nach der 1. Mai Demo mit Trio Randale und Neo C.

1. Mai 2018
20:00

Nachdem Pit Budde kurzfristig abgesagt und nun nicht nach der Anarchistischen 1. Mai Demonstration in Dortmund spielen wird, haben wir Kurzerhand ein tolles Alternativ Programm aufgestellt! Wir freuen uns sehr das Trio Randale und Neo C. nun im Black Pigeon nach der Demo auftreten werden. Darüberhinaus wird es auch ein bisschen zu Essen und Waffeln geben. Es lohnt sich also noch zu verweilen und einen Erfolgreichen Tag gemeinsam zu feiern!

Vortrag: Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen

21. April 2018
18:00

21.04. ab 18 Uhr im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum, Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, Dortmund.

Bald ein Jahr ist es nun her, dass die Bilder einer Abschiebeblockade an einer Nürnberger Berufsschule bundesweit Schlagzeilen machten. Am 31. Mai 2017 sollte dort ein Berufsschüler abgeschoben werden, doch seine Mitschüler*innen und andere solidarische Menschen wehrten sich dagegen. Die darauf folgende Polizeigewalt schockierte die Öffentlichkeit umso mehr, da sie diesmal nicht an den Rändern der Gesellschaft stattfand und leicht zu ignorieren gewesen wäre, sondern sich auch gegen Menschen richtete, für die Polizeigewalt noch keine zwangsläufige Alltäglichkeit ist.
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