Cafem #1 Pränataldiagnostik, Behinderung und Abtreibung

28. Februar 2019
19:00bis22:00

Cafem #1

Wollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?
Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind.
Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

Referentin: Kirsten Achtelik

Das Cafem findet am 28.02.2019 um 19 Uhr im Black Pigeon statt.

Anarchistische Wanderung in Hohensyburg

24. Februar 2019
11:00bis17:00

Hohensyburg

Liebe Wanderfreund*innen !

da unsere Wanderung vor Weihnachten aufgrund des Wetters leider ausfallen musste, wollen wir diese jetzt mit Euch nachholen. Daher fühlt Euch herzlich eingeladen zu unserer nächsten Wanderung am 24.02. in Dortmund.

Diesmal fahren wir zur Hohensyburg und von dort aus werden wir ein Mal um den Hengsteysee laufen. Die Strecke ist ungefähr 11 km lang und es müssen ca. 200 Höhenmeter überwunden werden. Habt ihr Lust bekommen mitzuwandern, könnt ihr euch wie immer per Mail (agdo@riseup.net) bei uns anmelden. Alle weiteren Infos werden euch dann zugesendet. Wie immer wird die Wanderung bei starkem Regen nicht stattfinden. Wir freuen uns auf Euch !

Kundgebung gegen die Jagd und Hund / Fisch und Angel Messe

2. Februar 2019
9:00bis12:00

Kundgebung gegen die Jagd und Hund / Fisch und Angel Messe
Vom 29. Januar bis 3. Februar 2019 findet in den Dortmunder Westfalenhallen die alljährliche und größte Jagd Messe Europas, gemeinsam mit der Messe Fisch und Angel, statt.

Wie sehr sich die internationale Jägerschaft auch um ein gutes Image bemüht, zeigt sich hier das ganze Ausmaß eines brutalen und tödlichen Hobbys / Berufs.
Hinter der Fassade der naturbewussten Förster*innen, die sich sehr um „Hege“, „Pflege“ und „Ernte“ bemühen, wird eine veraltete, unnötige Tradition auf Kosten der Tiere am Leben erhalten.
Die Ausübung der Jagd wird stets als alternativlose Notwendigkeit dargestellt, da sich die Populationen sonst vermehren würden, Krankheiten verbreitet werden und wirtschaftliche Schäden entstehen, wo die Natur landwirtschaftlicher Nutzfläche weichen musste. Tatsächlich ist die Jagd seit jeher die Hauptursache für die Probleme, die sie angeblich bekämpft. Eine natürliche Regulation ist nicht möglich, weil Fressfeinde ausgerottet werden. Die Ausbreitung von Krankheiten wird durch die Jagd noch verstärkt, standorttreue Tiere werden aus ihren Revieren vertrieben und Jäger*innen, die in Kontakt mit infizierten Tieren kommen, übertragen die Krankheit auf andere Tiere.

Allein die Ausmaße und Angebote der Messe lassen skeptisch werden, 80.000 Besucher*innen haben nach eigenen Angaben 2018 die rund 800 Aussteller*innen besucht.
Das Angebot erstreckt sich vom Geländewagen über neue Waffen, Hunde- und Greifvogelshows bis hin zur Anmeldung für die luxuriöse Großwildjagd in exotischen Ländern, dieses Jahr mit neuer „Attraktion“, dem „Wild-Food-Festival“.
Alles im Sinne des Tierschutzes? Wohl kaum!
Jagd ist niemals Teil der Lösung, sie gehört vollständig und endgültig abgeschafft!

Kommt am 02.02.2019 zu unserer Demonstration gegen die Jagd und Hund / Fisch und Angel Messe an den Dortmunder Westfalenhallen! Wir werden die Jäger*innen einmal mehr mit entschlossenem Protest konfrontieren.

Für die Befreiung der Tiere!

AG Total Liberation der AGDO

Wichtig: Wir lehnen jede Form von Diskriminierung und Unterdrückung ab und distanzieren uns daher von nicht-emanzipatorischen Gruppierungen oder Personen. Eine Teilnahme solcher Gruppierungen oder Personen an der Veranstaltung ist ausdrücklich unerwünscht!

AGDo Tag: Anarchistische Perspektiven auf den Islam

29. Januar 2019
17:00bis19:00

Zur Zeit ist der Islam in aller Munde, es gibt eine breite gesellschaftliche Diskussion zu dem Thema. Einerseits gibt es auch hierzulande zunehmend reaktionäre Entwicklungen in islamischen Milieus. Patriachale Strukturen sind dort tief verankert, durch religiös begründete Moralregeln wie Bekleidungsvorschriften oder Alkoholverbote werden Freiheiten im Alltagsleben durch selbst ernannte Sittenwächter immer weiter eingeschränkt. Abweichler*innen aus den eigenen Reihen werden eingeschüchtert und bedroht und teils mit Gewalt bis hin zu Ehrenmorden angegangen. Wie können wir uns in eine handlungsfähige Position bringen, um diesen Zuständen etwas entgegen zu setzen? Auf der anderen Seite nimmt Fremdenfeindlichkeit gegenüber Migrant*innen und Geflüchteten zu; diese Bevölkerungsgruppe wird unter einen Generalverdacht gestellt und als Ursache für islamische
Gräueltaten dargestellt. Die Anwesenheit von Muslimen wird von Rechtspopulisten als Bedrohung für “unsere Werte” bzw. “die westliche Lebensweise” dargestellt Wie können wir Migrant*innen und Geflüchteten helfen, sich gegen solche Angriffe zur Wehr zu setzen? Wie sollte eine emanzipatorische und antiautoritäre Islamkritik aussehen? Warum scheuen so viele Linke davor zurück, den Islam zu kritisieren und überlassen dies der AfD? Wie schaffen wir es, dem Einfluss des politischen Islam entgegen zu wirken, Migrant*innen zu unterstützen, die sich islamischem Tugendterror widersetzen und andere davon abzuhalten, eine Gefahr für das Leben aller freiheitsliebender Menschen zu werden? Anhand von einigen Thesen wollen wir mit euch in einen Diskurs zu diesem kontroversen Thema treten, zu dem es auch bei uns in der Gruppe sehr unterschiedliche Standpunkte gibt.
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AGDo Tag: Botanik-Vortrag

22. Januar 2019
17:00bis19:00

Botanikvortrag

Was hat Hopfen eigentlich mit Cannabis zu tun? Wieso ist Rasen eine ökologische Schweinerei? Dieses Mal geht es um eine kleine Einführung in die Botanik, und die Zusammenhänge der Natur. Nur wenn wir einen Einblick in das komplexe System der Natur bekommen, können wir verstehen, wie schützenswert sie ist.

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AGDo Tag: Offenes Diskussionscafe

15. Januar 2019
17:00bis19:00

Welche Themen liegen dir eigentlich auf dem Herzen? Bei unserem Diskussinscafé reden wir in entspannter Runde mit Kaffee und Kuchen über viele unterschiedliche Themen. Ob im großen Plenum oder in kleineren Gruppen – alles ist möglich, nichts muss. Als Diskussionsstarter wird es einige Texte geben zu Themen wie beispielsweise Feminismus, Antisemitismus und Umwelt. Komm doch vorbei und diskutiere mit, wenn du willst. Wir freuen uns drauf!

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