Guten Morgen! (1. August 2015)

  • als Flyer
  • Jeden morgen in aller Früh ist das Erste was du vernimmst das grausame Geräusch deines Weckers. Widerwillig ergibst du dich dem schrillen Klingeln und schleppst dich aus dem Bett. Auf dem Weg ins Bad stellst du schnell noch die Kaffeemaschine an, machst dich fertig und hast schließlich noch ein paar ruhige Momente für dich. Du trennst dich widerwillig von deinen Liebsten, ein Kuss und der Schritt vor die Tür. Die Ruhe bevor du in die U-Bahn steigst und in die ebenso müden Gesichter, wie das deine blickst. Die Ruhe bevor kritische Blicke auf deinen Fingern ruhen. Ruhe vor dem Tag auf der Arbeit. Du musst los, arbeiten gehen. Jeden Tag. Naja, nicht ganz, aber beinahe. Zumindest fühlt es sich so an. Wie viel Zeit in der Woche gehört auch bitte noch dir, wenn du alleine 40 Stunden die Woche schuften musst? Das Fertigmachen vor der Maloche, der Weg hin und zurück sind nicht mal eingerechnet. Dann sind da auch noch andere Angelegenheiten… Haufenweise Papierkram, der beantwortet oder ausgefüllt werden muss. Termine, Haushalt, Familie & Freunde und dann noch Hobbies für die kaum Zeit übrig bleibt. Schlafen muss Mensch darüber hinaus auch. Was sind da schon die paar Tage “Urlaub” im Jahr?

    Aber was will man denn schon machen. Das Geld muss rein. Und angesichts der Angst ohne Dach leben zu müssen, ertragen wir all den Druck und die täglichen Demütigungen. Denn das Geld muss rein. Wie oft überlegen wir still und heimlich, ob es das Wert ist. Wer das Recht hat uns dazu zu zwingen – zu diesem “Glück”? Aber, das Geld muss rein.

    Und vielleicht hast du wirklich das „Glück“ einen Job ergattert zu haben, der dir wirklich Freude bereitet, wenn da nicht der ewig nörgelnde Chef, der ständige Leistungsdruck, Mobbing und die langen Arbeitszeiten wären. Natürlich ist Arbeit wichtig, um zahlreiche unserer Bedürfnisse zu befriedigen. Aber bitte nicht so! Wo kommen wir denn dahin, wenn wir uns alle kaputtarbeiten?! Blicke in den Spiegel, sieh in deine müden Augen. Bist du so glücklich mit dieser Situation? Kannst du sie überhaupt länger ertragen? Ist das der Weg, den du für dich willst? Finde Alternativen bevor du ausbrennst, von der Monotonie eingeholt und erschlagen wirst. Finde sie, bevor sich der ohnehin rationierte Schlaf noch weiter begrenzt und du nur noch eine leere Hülle bist.

    Wir glauben nicht, dass diese Gesellschaft alternativlos ist… ToChangeEverything.com/deutsch